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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Kontexten?

Kontexten ist eine Kulturtechnik die es dem Menschen ermöglicht zum Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen zu handeln. Weiterführende Informationen findest Du auf der Webseite k-struktur.eu.

Was ist eine Kontexterei?

Eine Kontexterei ist ein Ort an dem anhand der Kulturtechnik Kontexten gewirtschaftet wird.  Eine Kontexterei kann überall dort entstehen wo Menschen ihren eigenen Lebensraum aktiv zum Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen bewirtschaften wollen. Voraussetzungen dafür ist, dass sich zumindest ein Handwerk in der Kontexterei befindet und fünf bis sieben Menschen mitmachen.  

Was ist mit Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen gemeint?

Eigenwohl ist das Wohl des einen Menschen, der es im Fokus hat. Was Inhalt des Eigenwohls ist bestimmt die eine Person für sich selber. Gemeinwohl hat mit der Gesellschaft zu tun. Gemeinwohl ist das Wohl aller und baut sich in summierenden Schichten, ähnlich einem Zwiebelschalenmodell, auf. Beide Wohle jederzeit im Blick zu haben und in diese Richtung zu handeln, bedeutet Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen.

Was passiert in einer Kontexterei?

Eine Kontexterei ist als textile NahersorgerIn ausgelegt. Rund um mindestens ein Handwerk wird gearbeitet und entwickelt. Dafür gibt es 5 Bereiche, die in einer Kontexterei über die Zeit schrittweise auf- und ausgebaut und bewirtschaftet werden:

  • Produktion
  • Laden
  • Co-Working
  • Gastro
  • Bildung

Kann ich da mitmachen?

Ja, denn eine Kontexterei ist auf mitmachen ausgelegt. Es geht um kooperatives Miteinander wo jeder Mensch seine Fähigkeiten und Fertigkeiten ausleben kann. Aus der Vielfalt der Vielen entsteht so  – wenn die Richtung klar ist – die Möglichkeit miteinander Substanz aufzubauen und diese Substanz gemeinsam zu bewirtschaften. Die Richtung in die gewirtschaftet wird lautet Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen und alles zusammen sorgt dafür, dass echte Kreislaufwirtschaft entsteht in der alle Handlungen, Prozesse, Abläufe und Strukturen dem Menschen und Natur dient.

Was ist C-moving, C-connect, C-paying?

C-moving steht für gesellschaftlich bewegen. Sich selber in und mit der Gesellschaft und die Gesellschaft selber bewegen. C-moving nutzt als Grundlage Kontexten und die Kreislaufwirtschaft. Die Kontexterei nutzt als Elemente des C-movings aktuell C-connect (gesellschaftlich verbinden) und C-paying (gesellschaftlich bezahlen).

Echte Kreislaufwirtschaft, was ist da gemeint?

Wenn man ein Produkt und dessen Lebenszyklus in einem ganzen Zyklus betrachtet, dann geht es in einer echten Kreislaufwirtschaft z.B. darum: 

  • die thematische Annäherung an den Kern und an die Facetten des Themas, des Produktes, des Artefaktes, der Dienstleistung, der Organisation,
  • die Entwicklung von Themen, Gütern, Produkten, Artefakten, Dienstleistungen und Organisationen,
  • dessen Herstellung/ Produktion,
  • wie auch bei deren Nutzung
  • und dessen Rückführung in die Natur, woraus wieder Nährboden für Neues entsteht. 
 

Wie kann ich da mitmachen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mitzumachen und sein eigenes Handeln in den Dienst von Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen zu stellen. 

Als KundIn kannst Du z.B. Produkte der Kontexterei kaufen und – weil sie Dir so taugen für Dein Eigenwohl sorgen und – weil wir dafür sorgen, dass sie in Richtung einer echten Kreislaufwirtschaft produziert werden, sorgst Du automatisch dafür mit, wenn Du diese Produkte kaufst. 

Als Schaufenstermitglied kannst Du Dich über den Verein mit der Kontexterei verbinden und über Deinen Mitgliedsbeitrag sorgst Du dafür, dass die Kontexterei als ganzes ein Stückchen in ihrer Handlungskraft weiterkommt. 

Als Lehrlingsmitglied steigst Du ein in diese Form des Wirtschaftens und da machen wir uns am Beginn aus, was von Dir Du einbringen möchtest in die Kontexterei in Form von Zeit und Geld und dann schauen wir miteinander wie das für alle aktuell Beteiligten gut klappt. 

Für die strukturelle Verbindung von Menschen mit der Kontexterei wird C-connect genutzt.